Aufbegehren

Sich selbst verlegt
achtlos –
an einen Ort
ganz ohne Sein

Nichts reicht heran
nur ferne Geräusche
und das dumpfe Pochen
der Hitze des Tages

Ahnung eines Raums,
dort irgendwo,
deutungslos
ohne den Geschmack
der Erinnerung

Worte –
Aufbegehren
gegen das Schweigen
in meiner Seele

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4 Antworten zu Aufbegehren

  1. Nachtpoetin schreibt:

    Schön geschrieben!

    Alles Liebe
    Nachtpoetin

    Gefällt 1 Person

  2. fifteenfeet schreibt:

    „Sich selbst verlegt
    achtlos –
    an einen Ort
    ganz ohne Sein“

    *lächel*

    Ich denke, ich bin nicht die einzige, die sich in deinen Worten wiederfinden kann. Gut zu wissen, wenn andere auch so oder ähnlich fühlen, oder eher traurig, weil es so ist? Vielleicht sogar normal, weil wir Menschen sind? – Unnütze Fragen vielleicht.

    Wie schön wäre es, du würdest all diese traurigschöne Lyrik in einem Gedichtband zusammenfassen und man könnte sie hervorholen und drin lesen, wann immer man mag. Ein Büchlein, das irgendwann sehr abgegriffen aussehen würde… gelesen eben.

    Wieder einmal sehr schön geschrieben!
    lG fifteenfeet

    Gefällt 1 Person

    • purpurtraum schreibt:

      Ich danke dir für deine lieben Worten!
      Ja, immer sehr schmerzhaft dieses „Auseinanderfallen“. Und diese leichte Panik, die dann aufsteigt. Angst, dass man nicht mehr zurückfindet in den Bereich des Glücks und des harmonischen Ineinandergreifens aller Dinge. Welt und Du darin, und es passt nicht mehr. Liebe Grüße!

      Gefällt mir

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