Stummes Gebet

hinsinkend
an kalten
Lippen
will ich Träume
nähren

lösend
die Trauer
um das Fort
und Fern

und stummes
Gebet
in Nächten
seelenleerer
Qual

So fremd
mein Ich
im Hier

schon lange
tot und
schattenschwer

und Finsternis
verschluckt
die Sterne

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10 Antworten zu Stummes Gebet

  1. lieber Mensch hinter dem Namen Purpurtraum,
    ein bisschen ausführlicher als vorher, habe ich mich auf deinem Blog umgeschaut und fand lauter wirklich wundervolle Zeilen und poetische Bilder die von großer Tiefe zeugen. Schön dass du hier bist und ich deine Gedichte lesen darf!
    herzlich,
    Simone

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    • purpurtraum schreibt:

      Hab‘ vielen Dank für deine Worte! Sie zaubern mir ein Lächeln ins Gesicht.
      Freue mich, dass dir der eine oder andere Text gefallen hat. (Übrigens gefällt mir die Sprachkraft deiner Gedichte auch sehr gut!).
      herzliche Grüße!

      Gefällt 1 Person

  2. Oh, vielen Dank, das freut mich natürlich sehr! Liest du deine Gedichte manchmal irgendwo?

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    • purpurtraum schreibt:

      Nein. Daran habe ich nie gedacht. Allein die Vorstellung meine Texte öffentlich zu präsentieren verursacht mir Unbehagen. Mir gefällt die Idee von Lesungen auch nicht. Zuviel Event. Zuwenig Intimität. Glaube auch nicht, dass sich meine Gedichte dafür eignen würden: da ist zu wenig Kunst, und zuviel Psychisches.
      Aber es ehrt mich, dass du dir das offensichtlich vorstellen kannst. Hast du deine Texte schon einmal öffentlich gelesen? und wie ist es dir dabei ergangen?

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  3. Das gerade – viel Psychisches – macht sie gut vorlesbar in meinen Augen..😊 eigentlich wollte ich dich fragen ob du sie vielleicht lesen möchtest, weiß aber nicht in welcher Stadt du bist.. Ja, ich habe meine Texte inzwischen ein paar mal gelesen, das erste mal war ich aufgeregter als vor jeder Theatervorstellung, die ich je gespielt habe. Aber inzwischen lese ich gern.

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    • purpurtraum schreibt:

      Ja, das glaube ich dir. Ich wäre bestimmt auch sehr nervös. Würde mich ständig verlesen, falsch betonen. Habe das nie trainiert, obwohl es da bestimmt auch Techniken gibt. Bewundere das sehr, wenn ich Menschen mit einer guten Vorleserstimme höre.

      Ich verstehe, was du meinst. Ich glaube ich fände es auch spannender als Zuhörer, wenn da jemand ist der sich seelisch exponiert. Ich möchte aber nicht derjenige sein. Stehe wirklich ungern im Mittelpunkt. Und dann noch so persönlich. Ausdruck schaffen und die Präsentation des Ausdrucks sind zwei grundverschiedene Dinge. Mir liegt letzteres nicht.

      Ich wohne im Augenblick in Bozen. In Deutschland ist München mein familiärer Anlaufpunkt, wo ich alle paar Monate mal vorbeisehe. Ist das in deiner Nähe? Du spielst Theater, habe ich das richtig verstanden?

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  4. Aber wenig Kunst, das finde ich absolut nicht!

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