Zurückfinden

Scheitern ist kein gänzliches Verfehlen des Seins. Nicht das Wesen ist völlig falsch. Es kommt nur zu einer vorübergehenden Disharmonie. Mehr ist es ein Verschobensein, ein Herausgefallensein aus der natürlichen Ordnung, ein Aus-der–Fassung-geraten-sein… man ist noch ganz, aber eben neben den Dingen, in die man nicht mehr zurückfindet… wie ein Kieselstein im Schuh, so verkrümmt sich das ganze Wesen, um einem Schmerz auszuweichen, um den Anschein von Gehen und Vorwärtskommen aufrecht zu erhalten, doch irgendwann zwingt einen die Müdigkeit und die Ermattung, sich mit dem Offensichtlichen zu konfrontieren… Seligkeit und Unglück sind sich so nahe, es bedarf manchmal nur eines Rucks, eines Blickes oder eines Beweises der Güte, um das Gefühl zu verlieren ein Schatten zu sein…

Advertisements
Dieser Beitrag wurde unter Seelisches abgelegt und mit , , , verschlagwortet. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.

2 Antworten zu Zurückfinden

  1. hannahbuchholz schreibt:

    Ja…! Diesen letzten Satz finde ich besonders treffend und schön: „Seligkeit und Unglück sind sich so nahe, es bedarf manchmal nur eines Rucks, eines Blickes oder eines Beweises der Güte, um das Gefühl zu verlieren, ein Schatten zu sein… “ – Wie wahr… !

    Liebe und sonnige Grüße,
    Hannah

    Gefällt 1 Person

  2. purpurtraum schreibt:

    Dir auch viele sonnige Grüße, liebe Hannah!

    Gefällt mir

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s