Standort

Das eigene Dasein mit Sinn erfüllen. Dadurch Zufriedenheit spüren, Glückserfahrungen sammeln. Fülle erleben durch Austausch, durch geistige Durchdringung und seelische Offenheit.
Doch wie erlebt man Bedeutung und Sinn in Phasen der körperlichen Schwächung? … wenn Sinn sich nicht automatisch durch kraftvolles Tun im Außen einstellen kann? … Wenn der Bezug in das Außen so porös geworden ist, dass Rückzug keine Option mehr ist, sondern Notwendigkeit? …
Warten… halbherzige Versuche des Anschließens… vorsichtige Hoffnung, und wieder Rückschritt und Verzagtheit… selbst das Träumen fällt schwer… ist doch auch der Traum auf eigenartige Weise mit der realen Welt verbunden… ist die Realität beschwert, so ist es die Phantasie ebenso… wie ein Vogel, der nicht fliegen kann…

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10 Antworten zu Standort

  1. hannahbuchholz schreibt:

    Wäre hier nicht auch das Schreiben die Lösung?

    So kann man sich zurückziehen und sich austauschen zugleich, kann man Glückserfahrungen sammeln, kann man Fülle erleben durch den Austausch mit anderen Schreibenden oder Lesenden…
    mit Gleichgesinnten – und doch ist man für sich und überfordert sich nicht…

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  2. purpurtraum schreibt:

    Du beschreibst ein Ideal. So wäre es schön, ja…
    Schreiben-Können gehört für mich zu den Glücksmomenten, die ich oftmals mühsam dem Tag abtrotze… Es freut mich dann, wenn ich das Gefühl habe, dass die eine oder andere Zeile gelungen ist, oder ich schöne, aufbauende Kommentare von dir bekomme…
    Aber: Ich schwinge nicht, und klinge nicht im Rhythmus des Worts und der Stunde, wie es mir bei dir oft den Anschein hat…
    Bei mir ist es ein Anrennen gegen Hindernisse. Das Wort sperrt sich oft. Die Sprache ist hölzern. Jedes Wort kostet Überwindung. Es fließt nicht wie bei dir.
    … und in Phasen der Ermüdung und Erschöpfung ist es umso schwieriger. Davon handelte ja auch obiger Beitrag: der Wunsch nach Einbettung und Umbettung mit Leben, gerade dann wenn alles zu viel ist und das Leben sich unangenehm anfühlt wie ein kratziger Pulli, den man nicht abstreifen kann… Lieben Gruß!

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  3. hannahbuchholz schreibt:

    Aber deine Worte klingen nicht hölzern, ganz und gar nicht!

    Ich würde gerne mehr zu dem schreiben, was du hier geschrieben hast, bin aber noch so müde, daß ich nun auch um meine Worte ringen muß…. Wenn man sehr müde ist, dann ist es immer schwierig, zu schreiben, das ist klar… Und es gibt einfach solche Lebensphasen, in denen man in erster Linie müde und erschöpft ist… Solche Phasen kenne ich auch, in denen man dann nur wenig oder überhaupt nicht schreibt. Allerdings kann ich mich manchmal auch sozusagen wach schreiben oder frei schreiben oder mich wieder aus diesen Phasen herausschreiben… aber eben auch nur manchmal… ; )

    Jedenfalls mag ich deine Gedichte sehr… ! Und auch deine anderen Blog-Beiträge. Du bist sehr ehrlich und sehr reflektiert und du schreibst, wie gesagt, alles andere als hölzern, finde ich!

    Bald mehr und liebe Grüße,

    Hannah

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    • purpurtraum schreibt:

      Danke liebe Hannah, für die schönen, wohlwollenden Worte. Da startet man doch gleich ganz anders in den Tag ;o)
      Stimmt, dieses „Frei-Schreiben“ ist mir auch schon öfter gelungen. Ach, es gibt ja alles… Manchmal eben auch das Scheitern an der Sprache. Wenn man versucht etwas auszudrücken oder das Bedürfnis hat, etwas loszuwerden, und die Sprache stellt sich einem dann quer. Das meine ich dann auch mit „hölzern“. Weil in der Regel lasse ich dann ab vom Schreiben, wenn nichts gelingt…
      liebe Grüße und bis bald hoffentlich!

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  4. hannahbuchholz schreibt:

    … und klug… ich hatte klug vergessen… ! ; )

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  5. hannahbuchholz schreibt:

    So, nun wage ich es doch einmal, dich zu fragen, wie du denn eigentlich heißt, lieber purpurtraum,
    denn: die Anrede „lieber purpurtraum“ klingt doch merkwürdig, und daher suche ich immer wieder nach einer passenden Anrede – und finde dann keine… ! ; )

    Allerdings könnte ich es natürlich gut verstehen, wenn du deinen Namen lieber für dich behalten wollen würdest… ! Aber wer weiß, vielleicht verrätst du ihn ja doch? Wie auch immer – zu fragen kann ja nicht schaden…? ; )

    Liebe Grüße,
    Hannah

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    • purpurtraum schreibt:

      Ich würde dir meinen Namen gerne verraten. Nur gefällt er mir selbst so wenig (und ist mir auch beim Schreiben im Blog so fremd), dass du mir mit der Anrede nicht wirklich einen Gefallen machen würdest… ;o)
      Ich schreib‘ ihn dir kurz in einen weiteren Kommentar, den ich dann wieder lösche, wenn du ihn gelesen hast, ja?

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  6. hannahbuchholz schreibt:

    … und das heißt natürlich nicht, daß der Name purpurtraum an sich merkwürdig wäre…! purpurtraum
    klingt schön… ! Nur als Anrede funktioniert der Name irgendwie nicht… ; )

    Lieben Gruß!

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  7. hannahbuchholz schreibt:

    Hey… ich freue mich sehr, daß Du mir Deinen Namen verraten hast, vielen Dank dafür!!

    Deinen Namen finde ihn keineswegs blöd, aber ich weiß genau, wie es ist, wenn man seinen eigenen Namen nicht sonderlich gerne mag – ich mag meinen nämlich auch nicht so gerne (und mein Name ist ja auch nicht Hannah. Hannah habe ich mir selbst ausgesucht, weil mir der Name gefiel).

    Dann nenne ich dich also Tristan. Tristan ist sehr schön! Gute Wahl… ! ; )

    Wohin fährst du denn genau in Italien?

    Liebe Grüße!

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  8. purpurtraum schreibt:

    Ahh, von dort kommen also die schönen Bilder von Mohnblumen und Sonnenuntergängen… würde ich gerne vorbeisehen, wird sich aber zeitlich leider nicht ausgehen. Wir sind mit dem Rennrad unterwegs und bestimmt jeden Abend müde und kaputt… :o)

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