Wie Frost auf der Seele

Gedanken… hatte ich schon mal, bekommt mir nicht… Erinnerung an mentale Höhenflüge… dass es irgendwas zu erreichen gäbe jenseits des Gestrüpps aus Empirie und Begrifflichkeiten… im nächsten Moment vielleicht, nur noch ein Kunststückchen mehr, nur noch um eine Ecke herum… zerebrale Traumtänzer auf dem Hochseil der Abstraktion… so müde der Gedanken… als könnte Denken Licht bringen in das Dunkel der Existenz… Denken eignet sich nicht für das, was mir vorschwebt… ja vielleicht ist Denken sogar das größte Hindernis… das Leben verstehen, es für mich strukturieren und einordnen zu können… Leben, dieses Paket aus Entfaltung und Verkümmerung, Aufbruch und Verzagtheit… was bleibt ist die Leere, die sich ausbreitet, weil man zu stolz ist für den Sprung in den Glauben… wie Frost auf der Seele in einer Dämmerung nach einer Nacht voll sehnender Klarheit…

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