Leere und Sehnen

Heute will ich nicht schlafen… will mich nicht der Nacht überlassen… heute verbeiße ich mich in den Tag, in diese behäbige Illusion von Wachheit… loslassen schmerzt, so wie die Erinnerung an einen Kuss, der niemals stattfand… wie sich der Nacht anvertrauen, wenn sie nicht geheiligt ist durch deine Nähe… und weiß nicht zu deuten… ist es leer in mir… oder zu voll, mit Eindrücken, mit Sehnsüchten… kann nicht denken, will nicht ordnen… will nur mich fühlbar entgrenzen an dir… an dir Stille erfahren, während draußen die Stürme jagen… in diesen Stunden, wenn einen der Sinn verlässt, sich identisch mit sich zu fühlen… wenn man sich auflösen möchte, weil man in sich nur Reste fühlt… und doch nicht kann… und selbst die Sterne nicht bergend unser Schauspiel in Schönheit begleiten… nur mehr teilnahmsloser Staub zwischen Leere und Leere…

Advertisements
Dieser Beitrag wurde unter Seelisches abgelegt und mit , verschlagwortet. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s