Nebel und Klarheit

Komme soeben von einem Dauerlauf durch die herbstliche Landschaft zurück. Es war dringend notwendig sich den Kopf freizulaufen. Und es hat gut getan. Ich wünschte mir gerade noch mehr Herbst, so richtig mit Nebel, der die Töne schluckt und die Welt in den Zauber des Diffusen hüllt…

Houellebecq schrieb in seinem Aufsatz „Die schöpferische Absurdität“, dass bestimmte Wahrnehmungsweisen der Welt an sich schon poetisch sind: „Alles, was dazu beiträgt, Grenzen aufzulösen, aus der Welt ein homogenes und undifferenziertes Ganzes zu machen, ist von poetischer Kraft durchdrungen (so verhält es sich mit Nebel oder der Dämmerung).“ Bestimmte Dinge machen „einzig durch ihre Präsenz die Begrenzung des Raumes und der Zeit rissig“ und erlauben so einen anderen Blick auf die Welt der Dinge…

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